Pressemitteilung
Pressemitteilung 9/2009
- bullx, eine neue umweltfreundliche, kompakte und leistungsstarke Supercomputer-Familie.
- Unbegrenzte Innovation auf Basis der Erfahrung und Expertise des europaweit größten Expertenzentrums für Extreme Computing.
- Leistung im Teraflop- und Petaflop-Bereich bietet effiziente Nutzung in den verschiedensten Bereichen, vom Entwicklungsbüro bis zum Rechenzentrum.
- Über 500 Extreme-Computing-Experten treiben Wachstum und Innovation der digitalen Wirtschaft weiter voran und streben im Extreme Computing die führende Position in Europa an.
Paris, Köln 18. Juni 2009: Bull stellt bullx vor, den ersten in Europa konzipierten Supercomputer für Extreme Computing. Der von Bull-Spezialisten gemeinsam mit Kunden entwickelte bullx unterstreicht die Strategie des Unternehmens, einer der drei weltweit führenden Anbieter in Extreme Computing und die Nummer eins in Europa zu werden. bullx ermöglicht Unternehmen und Forschungslabors einen einfacheren und schnelleren Zugang zu Innovationen.
Didier Lamouche, Bull Chairman und CEO: „Die globale Wirtschaftskrise bietet uns die Möglichkeit, die bisherigen Prozesse zu optimieren und eine Welt zu definieren, die auf zwei Grundprinzipien beruht: Innovation und Umweltbewusstsein. Wissenschaftler und Industrie können durch virtuelle Tests und Prototypenentwicklung ihre Projekte mithilfe der Computersimulation beschleunigen und neue Horizonte erschließen – ohne kostspieligen Materialverbrauch und ohne riskante Experimente. Extreme Computing spielt hier als leistungsfähiges strategisches Tool eine entscheidende Rolle. Es erlaubt die Verarbeitung anspruchsvoller Anwendungen, die in Zukunft das Leben der Menschen entscheidend beeinflussen werden. bullx – die heute vorgestellte Supercomputer-Familie – liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieser Vision in Europa".
bullx: Höchste Performance für Rechenzentren jeder Größe
Energieeffizient, kompakt und leistungsstark – bullx wurde vom größten Expertenteam für Extreme Computing speziell zur Bewältigung rechenintensiver Aufgaben konzipiert. Mit 500 Spezialisten, die sich ausschließlich auf dieses Projekt konzentrierten, wurde ein einzigartiges Expertenpool aufgebaut. Der industriestandardbasierte bullx mit aktuellen Open-Source-Anwendungen ist für die Entwicklung und Implementierung von zuverlässigen und robusten Produktionsumgebungen konzipiert.
Mit technischen Eigenschaften wie Skalierbarkeit, kompaktem Design, geringem Stromverbrauch und leistungsfähigen integrierten Akzeleratoren liefert bullx eine einzigartige Plattform für verschiedenste Anforderungen, vom kleinen Entwicklungsbüro bis zum internationalen Forschungszentrum. Einsatzbereiche sind beispielsweise Bio- und Geowissenschaften, Energieversorgung, Öl- und petrochemische Industrie, Klimatologie, Luft und Raumfahrt sowie die Sektoren Automobil und Finanzen.
Durch die Verarbeitungsleistung von einigen Teraflops bis zu mehreren Petaflops bietet bullx eine ungewöhnlich hohe Performance in den verschiedensten Bereichen: Fest- und Gleitkommaverarbeitung, Geschwindigkeit und Speicherkapazität, interne Systemkommunikation, Eingabe-Ausgabe-Leistung, einfache Implementierung und Nutzung sowie niedrige Gesamtkosten.
Architektur für höchste Performance und kompaktes Design mit ultraschneller und vereinfachter Verbindungstechnologie
bullx basiert auf einer Architektur mit kompakten Blade-Servern, die über ein leistungsfähiges dediziertes Netzwerk verbunden sind. Die Verwaltung übernimmt die von Bull entwickelte bullx-Cluster-Suite mit Open-Source- und Standardkomponenten.
Die Blade-Architektur ermöglicht es, dass wichtige Komponenten wie Stromversorgung und Verbindungen zum Hochgeschwindigkeitsnetzwerk direkt im Gehäuse untergebracht sind. Dadurch entsteht Platz, der normalerweise für die Verbindungstechnologie bestimmt ist. Die Installation der Blades wird wesentlich vereinfacht. Im Vergleich zu Standardkonfigurationen kann damit die für den bullx benötigte Anzahl von Kabeln um den Faktor 2 bis 3 verringert werden. Bei größeren Konfigurationen ergeben sich Vorteile wie Reduzierung der Kabelzahl um einige Tausend, kompakte Installation sowie hohe Zuverlässigkeit.
Jedes bullx-Compute-Blade enthält alle Komponenten, die für maximale Performance und für die Verarbeitung hochkomplexer Aufgaben benötigt werden: Prozessoren der neuen Generation der Intel® Xeon® 5500 Serie (Nehalem), hohe Speicherkapazität und effiziente Verbindung über einen Adapter mit integriertem Kommunikationsnetzwerk, das ohne lokalen Speicher oder mit SSD-Laufwerken arbeitet.
Hybride Architektur und energiesparende, umweltfreundliche Technologien
Die hybride Architektur des bullx umfasst Blades mit einem Intel® Xeon® Prozessor und Akzeleratoren auf der Basis von Technologien, die für Grafikprozessoren entwickelt wurden. Bull hat seine spezifische Expertise in diesem Bereich bereits mit der Entwicklung eines der weltweit leistungsfähigsten hybriden Systeme unter Beweis gestellt: Die Performance wird ohne signifikant höheren Energieverbrauch verdoppelt, wodurch eine hohe Performance pro Quadratmeter und ein ausgezeichnetes Verhältnis von Leistung und Verbrauch gewährleistet ist.
Ein Ultrakondensator-Modul erhöht die Effizienz der Stromversorgung gegenüber herkömmlichen Geräten um 10 bis 15 Prozent. Das System kann damit Mikroausfälle kompensieren, ohne dass ein Spannungsregler benötigt wird. Die Kühltür benötigt mindestens 75 Prozent weniger Strom als ein Standardkühlsystem. Das Prozessor-Steuerungssystem reduziert den Stromverbrauch. Das Flops/m²-Verhältnis wurde durch die Expertise von Bull im Infrastruktur-Design optimiert. Mit energieeffizienten Technologien bietet bullx dem Benutzer “Green Power” und eine effiziente Steuerung des Energieverbrauchs leistungsfähiger Supercomputer.
Mehr Produktivität durch offene Konfiguration und effiziente Administration
Die von Bull entwickelte bullx-Cluster-Suite basiert auf Linux- und auf Open-Source-Komponenten, die von Bull-Spezialisten integriert und optimiert wurden. Mit dieser Suite kann der Benutzer die gesamte Konfiguration – die Server sowie das Kommunikations- und Speichernetzwerk – praktisch als einzelnes System betreiben. Die Verwaltung der Infrastruktur wie auch die Installation und Nutzung der Software werden damit deutlich vereinfacht (insgesamt können über 1000 Knoten in weniger als 20 Minuten installiert werden). Ebenso werden Fehlerüberwachung und -korrektur sowie die Diagnose defekter Komponenten (von einzelnen Prozessoren bis zur genauen Identifikation eines Kabels) und die Erweiterung des Clusters optimiert. Ein weiterer Vorteil ist die Senkung des Stromverbrauchs, zum Beispiel durch manuelle oder automatische Schaltung der nicht genutzten Komponenten in den Economy-Modus. Bull hat sich verpflichtet, die Unternehmen beim Übergang in eine “offene IT-Welt”, in der hohe Geschwindigkeit und Skalierbarkeit die Innovationen beschleunigen, effektiv zu unterstützen.
