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Pressemitteilung

Pressemitteilung 14/2009

 

27-Teraflops-Rechner von Bull – Uni Münster erhält Supercomputer

 

Für die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) markiert das leistungsstarke System den „Beginn einer neuen Ära des Rechnens“. Wenn der Computer im kommenden Jahr seine Endausbaustufe erreicht, dann ist er um das Hundertfache schneller als der bisherige Hochleistungsrechner der Hochschule.

 

Köln, 19. November 2009 –In der ersten Stufe, die Bull bei der WWU noch in diesem Jahr installiert, besteht das System aus 36 Rechnern. In der Endausbaustufe kommt der Rechen-Bolide dann auf 230 „bullx“ Blade-Systeme und ein symmetrisches Multiprozessorsystem (SMP). Exakt erreicht dieser High Performance Computer (HPC) im Verbund dann 27,5 Teraflops. Zum Vergleich: Um diese Leistung hinzubekommen, müsste jeder der 82 Millionen Bundesbürger pro Sekunde 360.000 Rechenoperationen durchführen.

 

Den Auftrag für das HPC-System erhielt Bull nach einer europaweiten Ausschreibung und eingehender Prüfung mehrerer Angebote führender Hersteller seitens der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU). Ausschlaggebend war neben der Effizienz des Supercomputers die große Flexibilität, die es ermöglicht, den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche gerecht zu werden.

 

„Mit dem neuen Supercomputer bietet die Universität Münster ihren Wissenschaftlern wieder ein Rechnersystem, das in der obersten Leistungsklasse der an Hochschulen eingesetzten Systeme mitspielt“, sagt Dr. Raimund Vogl, Leiter des Zentrums für Informationsverarbeitung der WWU. Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) übernimmt mit rund 620.000 Euro den Großteil der Kosten, das Land Nordrhein-Westfalen steuert 500.000 Euro bei. „Das ist gut angelegtes Geld, denn das neue System ermöglicht die Durchführung von neuen Forschungsprojekten aus vielen unterschiedlichen Fachbereichen. Uns liegen bereits 23 Projektanträge für die Nutzung des Supercomputers vor“, sagt Dr. Vogl.

 

„Die Entscheidung der renommierten Hochschule zu unseren Gunsten freut mich sehr und ist ein weiterer Beweis, dass sich Bull endgültig in der HPC-Spitzengruppe etabliert hat. Nach den Universitäten Köln und Düsseldorf, dem Fraunhofer-Institut in Sankt Augustin und dem Forschungszentrum Jülich ist die WWU der nächste namhafte Kunde, der sich für HPC Made by Bull entschieden hat“, so Michael Gerhards, Geschäftsführer von Bull Deutschland.

 

Die wichtigsten technischen Details des 1,3-Millionen-Euro-Investments der WWU in der Endausbaustufe:

  • Insgesamt 230 „bullx“-Blades mit je zwei Intel-„Westmere“-6-Core-CPUs.
  • Ein SMP-System mit 16x „Nehalem“-EX 8-Core-CPUs (insgesamt 128 Cores) und insgesamt 512 GB RAM
  • Ein Fast-Interconnect-Infiniband-QDR mit einer Bandbreite 40 Gbit/s in Full-Non-Blocking-Architektur, das alle Nodes des Clusters verbindet
  • Ein Storage-System mit 250 TB Kapazität von Data Direct Networks (DDN) mit Lustre File-System
Als Management-Lösung für den Cluster, der die Betriebssysteme Redhat Linux und CentOS Linux verwendet, kommt das von der Bull-Tochter science+computig ag entwickelte und auf scVENUS basierende „bulls.cluster“ zum Einsatz.

 

Weitere Informationen: www.bull.de

 

 

Über Bull - Architect of an Open World™

Als einziges europäisches IT-Unternehmen bietet Bull Lösungen für die gesamte IT-Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Wir unterstützen weltweit öffentliche und privatwirtschaftliche Kunden dabei, ihre IT-Systeme zu planen, zu optimieren und zu betreiben. Unsere Expertise liegt in der Modernisierung und Entwicklung von Informationssystemen auf Basis offener, flexibler und sicherer Lösungen, die Energie- und Kosteneffizienz in Einklang bringen.

 

Bull hat eine starke Präsenz in der Industrie, der Finanz- und Telekommunikationsbranche, der Öffentlichen Verwaltung und anderen Branchen. Das Vertriebsnetz von Bull und seinen Geschäftspartnern erstreckt sich weltweit auf über 50 Länder. 2008 erwirtschaftete die Bull-Gruppe mit ca. 8.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,13 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 haben wir im Rahmen des JUROPA-Projekts des Forschungszentrum Jülich einen der schnellsten Supercomputer weltweit geliefert; er belegt Platz 10 der Top500-Liste im Juni 2009.

 

Die Bull GmbH ist die deutsche Vertriebs- und Service-Niederlassung der Bull-Gruppe mit Hauptsitz in Köln. Nach der Übernahme des Tübinger IT-Dienstleisters für anspruchsvolle Rechnerumgebungen, der science+computing ag, im Jahr 2008 bieten wir nun mit rund 500 Mitarbeitern in Deutschland unseren Kunden ein bundesweit agierendes, flächendeckendes Service-Netzwerk und Dienstleistungen, die auf den Bedarf der Kunden zugeschnitten sind. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit von Bull sind – neben dem Vertrieb von Server- und Speicherlösungen – Data Center Services, Green IT, Virtualisierung, Outtasking‚ IT-Betriebsunterstützung und High Performance Computing.